was ist wirklich wirklich?

"Jeder Mensch hat eine ganz eigene Vorstellung von Wirklichkeit und somit von der Welt. Es gibt so viele Wirklichkeiten, wie es Menschen gibt, und darüber hinaus. Was so viel heißt wie: Du bist frei, deine Welt, dein Leben zu wählen. Du hast einen grenzenlosen Raum zur Verfügung, den du mit deinen Erfahrungen füllen kannst. Der Raum ist leer und du bist frei. Alles, was du zu tun hast, ist, dich von dem zu befreien, was du nicht bist. Und wenn sich jetzt dein Verstand meldet und fragt: „Und was ist mit der Gewalt und dem vielen Leid in dieser Welt?...
„Jeder Mensch hat eine ganz eigene Vorstellung von Wirklichkeit und somit von der Welt. Es gibt so viele Wirklichkeiten, wie es Menschen gibt, und darüber hinaus. Was so viel heißt wie: Du bist frei, deine Welt, dein Leben zu wählen. Du hast einen grenzenlosen Raum zur Verfügung, den du mit deinen Erfahrungen füllen kannst. Der Raum ist leer und du bist frei. Alles, was du zu tun hast, ist, dich von dem zu befreien, was du nicht bist.

Und wenn sich jetzt dein Verstand meldet und fragt: „Und was ist mit der Gewalt und dem vielen Leid in dieser Welt? Was ist mit gesellschaftlicher Ungerechtigkeit? Ich kann mich doch nicht einfach zurückziehen in ein Biedermeierdasein, in mein persönliches kleines Glück.“ Mit diesen Fragen befindet sich dein Verstand in guter Gesellschaft. Jeder Mensch, der „bei Verstand ist“ und dem das Wohl der Welt ein Anliegen ist, stellt zu Recht diese Fragen. Was er allerdings üblicherweise nicht macht, ist, diese Gedanken zu Ende zu denken. Nehmen wir an, du nimmst diese leidvolle und ungerechte Welt-Wirklichkeit als objektive Realität an. Gestern war es der Völkermord in Ruanda, heute ist es der Tsunami in Thailand und morgen ist es eine Epidemie, von der du auch persönlich betroffen sein könntest. Darüber hast du dir gestern Sorgen gemacht, darüber machst du dir heute Sorgen, und du dehnst diese Sorgen auch gleich auf morgen und überübermorgen aus. Mach dir bewusst, was sich in der Welt verändert, wenn du dir Sorgen um sie machst? Was passiert, wenn du für und mit anderen leidest? Was haben die Menschen, die Tiere, die Pflanzen davon? Nichts. Im Gegenteil.

Indem du dir Sorgen um die Welt machst, bestätigst du die Sorgen und verstärkst das Leid. Willst du, dass die Menschen leiden? Nein? Dann mach du doch den ersten Schritt und hör damit auf. Du bist dazu in der Lage, hier und jetzt. Bring Freude und Leichtigkeit, Liebe und Lachen in die Welt, indem du dich freust, liebst und lachst. Und wenn du einen Impuls in dir spürst, dass du etwas Bestimmtes für jemand Bestimmten auf dieser Erde machen möchtest, dann tue es ganz einfach. Auflösen, was niemand wirklich will, das ist es, womit du die Welt „rettest“. Willst du neue und freudvolle Wege gehen? Wann hast du dich das letzte Mal frei gefühlt und wie ist es dir gelungen? Wo taucht tiefe Freude auf und wie ist sie in dein Leben gekommen? Was wird dir bewusst, wenn du durch eine „Ich-liebe-mich-Brille“ auf dein bisheriges Leben schaust?“  (ICH BIN ICH – Wer sonst! Seite 126 f.)

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