Sei du selbst und lebe glücklich

Wie genau leben wir, wenn wir „glücklich“ leben? Was bedeutet „Glück“? Seit mein Buch mit diesem Untertitel am Markt ist, ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich denke, auf diese Fragen die eine, die “richtige“ Antwort haben zu müssen. Das ist anstrengend.

Auch über Definitionen wie „Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens“ (Wikipedia) und Aussagen wie „Die Suche nach dem vollkommenen Glück ist der Totalitarismus des kleinen Mannes.“ (H. Martenstein im Zeitmagazin Nr.48) oder „Beim Glücklichsein zu versagen, gilt als peinlich. Da hilft nur noch verschärfte Glückssuche: In sich gehen, und zwar ohne Socken, Paulo Coelho auswendig lernen oder einen Glücksratgeber schreiben und reich werden.“ (G. Tartarotti im Kurier am 1.12.2012) nachzudenken, strengt mich an.

Ein Gedanke erscheint mir allerdings wesentlich: Unabhängig davon, ob wir glücklich oder unglücklich, kurz oder lang leben, verbindet uns alle eines – ein Ende. Solange uns dieses Ende Angst macht, bleiben wir auf einen kleinen Ausschnitt unserer Möglichkeiten begrenzt. Damit kann man sicher auch zufrieden sein. Wer jedoch neugierig darauf ist, was das Leben alles kann, ist gut beraten, sich von dieser und anderen Ängsten zu befreien. Dafür werde ich in den nächsten Wochen auf diesem Blog „werkzeug(s)“ vorstellen. Einiges davon ist auch in meinem Buch zu finden.

Dass es nicht eine, sondern viele Antworten gibt, zeigt ein Film mit dem Thema „Sowas wie Glück. Eine Reise mit Anke Engelke“ im Rahmen einer Schwerpunktwoche zum Thema „Glück“ im ARD sehr schön. Derzeit ist er noch in der Mediathek zu sehen.

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