Potenzial entfalten

Was denken und spüren Sie, wenn Sie die Worte „Wunder“, „Herzenswünsche“, „Tiefe in uns“ lesen? Spüren Sie ein Echo in ihrem Körper, tauchen kritische Gedanken auf oder lesen Sie solche Texte erst gar nicht?…

Potenzial entfalten

Maria Färber-Singer_Bausteine mit Text-Potenzial

 

Was denken und spüren Sie, wenn Sie die Worte „Wunder“, „Herzenswünsche“, „Tiefe in uns“ lesen? Spüren Sie ein Echo in ihrem Körper, tauchen kritische Gedanken auf oder lesen Sie solche Texte erst gar nicht?

 

Mit der Sprache ist es so eine Sache. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit und setzt Grenzen. Und da sich unsere Gedanken der Sprache bedienen, haben sie die Macht, unser Erleben und somit unser Potential einzugrenzen. Als Leserin muss ich mich oft konzentrieren, um hinter die Worte schauen zu können. Als Schreibende würde ich am liebsten ganz neue Worte kreieren für das, was ich empfinde und erlebe. Um mitteilen zu können, was ich erlebe, konzentriere ich mich vollkommen auf „die Tiefe in mir“, diesen freien Raum, und kleide in Worte, was hervorsprudelt. Je öfter ich das mache, umso mehr sprudelt heraus und die Worte und die Freude daran nehmen zu. Diese unerschöpfliche Quelle in mir nenne ich „mein Potenzial“. Und das, was auf diesem Weg wie von alleine entsteht und mir großes Vergnügen bereitet, ist für mich ein „Wunder“. Und ja, natürlich ist es einer meiner größten „Herzenswünsche“, zu teilen, was ich erlebe.

 

Was können wir tun, um in Kontakt mit unserem Potenzial zu kommen und zu bleiben?
Entstehen lassen, was entstehen will. Ja. Aber wie? Indem wir alles tun, um diesen Fluss freizumachen und freizuhalten. Wenn wir genau hinschauen zu dem, was uns beschäftigt, kann es sein, dass wir entdecken, dass wir einen Großteil unseres Tages damit verbringen, Hindernisse aufrecht zu erhalten. Wie viel Zeit und Energie wird frei, wenn wir nicht mehr zweifeln, uns nicht mehr den Gewohnheiten hingeben und nicht mehr aus Angst vermeiden, zu tun, was zu tun ist? Viel, sehr viel!

 

2000 ist mir ein Arbeitsbuch in die Hände gefallen, das mir sehr gedient hat, mich von Ballast zu befreien und mein Potenzial zu entfalten. Ich empfehle es daher gerne weiter, auch wenn ich die überarbeitete Auflage nicht kenne: „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ von Julia Cameron, Knaur MensSana, München 2009

 
Und wer noch Lust hat, sich anzusehen, was so alles aus mir sprudeln kann, wenn es still ist in meinem Kopf, findet unter „sinnloses Zeugs“ ein paar Kostproben. Viel Vergnügen mit meinen Sprachspielen.

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