Ich sag‘ „Ja“ zu mir

Es geht nicht darum, das „Nein“-Sagen zu üben, sondern vielmehr darum, das „Ja“-Sagen zu wagen.

Ich sag‘ „Ja“ zu mir

Immer wieder höre ich den Wunsch nach Abgrenzung: „Ich möchte ‚nein!‘ sagen können. Ich muss mich abgrenzen von dem und der und…“ In den 70er Jahren entstanden Seminare zu diesem Thema. In Gruppen konnte und kann diese Fähigkeit geübt werden. Auch mein Angebot befand sich darunter.

Heute sehe ich das anders. Es geht nicht darum, das „Nein“-Sagen zu üben, sondern vielmehr darum, das „Ja“-Sagen zu wagen. Warum? Weil uns das Ja mit dem verbindet, was wir sind und was wir erfahren wollen. Im Ja steckt Lebenskraft. Im Ja zeigt sich unser Potential. Und „wagen“, weil wir damit aus der Reihe tanzen, weil sich dann der Eine oder die die Andere enttäuscht fühlt. Dieselben möglichen Auswirkungen wie beim Nein. Nur dass beim Ja die Beziehung zu uns selbst erlebbar und gestärkt wird.

Das Ich-will-Nicht wandelt sich zu einem Ich-Will: „Ich will ‚Ja‘ sagen zu mir und zu dem, was mir Freude macht. Ich will tun und lassen, was ich will.“

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