„Wandle ich mich oder werde ich gewandelt?“

Was genau ist eigentlich die sogenannte „Komfortzone“? Ist sie so angenehm und erstrebenswert, wie sie klingt, oder verheimlicht sie uns etwas? Andrea Haneder und ich antworten auf Fragen von Laya Commenda, Welt der Frau.

„Wandle ich mich oder werde ich gewandelt?“

„Wachstum finde außerhalb der Komfortzone statt, heißt es. Müssen wir unsere Wohlfühlzone verlassen, um uns zu entwickeln?,

fragt Laya Kirsten Commenda im Artikel „Wandle ich mich oder werde ich gewandelt?“ in der Zeitschrift „Welt der Frau„, Ausgabe Jänner 2017,  Andrea Haneder und mich.

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Hier ein kurzer Ausschnitt: 

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… Die Komfortzone ist jene Realität, die aufgrund unserer persönlichen Erfahrungen im Laufe eines Lebens entsteht und die wir mit Hilfe entsprechender Gedanken und Gefühle aufrechterhalten. Sie fühlt sich erarbeitet, wohlverdient und gewohnt an. Blicken wir in diesem Bewusstsein aus dem Fenster, dass wir diese „Wohnzimmer-Welt“ nicht verlassen können oder dürfen,  erscheint uns die Welt da draußen fremd und macht Angst. Da die gesamte Aufmerksamkeit in das Aufrechterhalten und Verteidigen dieser Realität fließt, bemerken wir gar nicht, wie anstrengend das ist. Wir halten es für „normal“….

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…Die ideale Mischung für ein zufriedenstellendes Leben aus systemischer Sicht ist: ein Drittel Altes (Bekanntes), ein Drittel Verwirrung (Raum für wünschenswerte Veränderungen), ein Drittel Neues. Dankbarkeit für das, was gut ist, ist fester Boden für jede Weiterentwicklung in die erwünschte Richtung. Feiern, was wir erreicht haben und es genießen, bringt die Wohlgefühle, die wir uns alle wünschen. Ein Wohnzimmer zu haben ist ja an sich nichts Schlechtes. Es ist ein herrliches Gefühl, nach einem abenteuerlichen Tag in den weichen Polstern zu versinken und die Ruhe zu genießen. Das, was den Genuss ausmacht, ist die Freiheit der Wahl. Kann ich wählen, zu kommen und zu gehen und meinen Lebensraum so zu gestalten, wie ich es will? Ich weiß dann auch, dass ich die Komfortzone immer wieder verlassen kann und muss, um mich weiterzuentwickeln und zufrieden zu bleiben. “

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gesamter Artikel: „Wandle ich mich oder werde ich gewandelt?“

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Die Fotos stammen von Marco Prenninger.

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VIELEN DANK an alle Beteiligten. Es war schön mit Euch 🙂

 

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