denkt neu

Mit unseren Gedanken und Gefühlen erschaffen wir das, was wir „Wirklichkeit“ nennen, und machen dementsprechende Erfahrungen. Erleben wir etwas, das wir nicht (mehr) wollen, sollten wir uns von den dazugehörigen Gedanken und Emotionen verabschieden. Um diesen Wandel zu vollziehen, braucht es Training. Auf meiner Website finden Sie einiges, das Sie dabei unterstützen kann.

Freude

“Freude” ist sprühende Lebensenergie. Sie ist in uns und hat die Kraft, leidvolle Gedanken aufzulösen und uns mit unserem kreativen Potential zu verbinden. Indem wir sie zulassen und uns von Hindernisssen befreien, erzeugen wir ein kraftvolles Energiefeld in uns und um uns herum.

Freude beginnt, wo Kontrolle endet. „Loslassen”, „spielen“ und „alles ist gut“ sind ihre Lieblingsworte. Sie verbindet uns mit den Wundern dieser Erde und indem wir „Ja” zu ihr sagen, nehmen wir uns selbst und unser Leben so an, wie es ist. Bedingungslos.

FREI.SEIN

„Die Gedanken sind frei” ist der Titel eines alten Volksliedes. Da Gedanken nicht nur frei sind, sondern auch hochwirksam, sollten wir uns fragen: „Bin ich frei? Kann ich denken, was ich denken will? Ist mir bewusst, dass ich mit Hilfe meiner Gedanken bestimme, wie ich mich fühle und was geschieht? Weiß ich, dass Emotionen wie Wut, Trauer und kurze Freude mit dazu passenden Gedanken verbunden sind?“

Von den täglich ca. 65.000 Gedanken, die wir denken, bestehen bis zu 97% aus Wiederholungen, aus gewohnten Gedanken. Wir rechtfertigen uns, warum wir dies machen oder jenes denken, oder sagen etwas “aus dem Bauch heraus”, um dann tagelang darüber nachzugrübeln, ob das “richtig” war. Stellen Sie sich vor, wie viel alleine Zeit frei wird, wenn Sie aufhören, unerwünschte Gedanken zu denken und auf äußere Einflüsse zu reagieren! Und erst die Energie, die Ihnen dann in Form von Leichtigkeit, Freude und Kreativität zur Verfügung steht!

Wir wählen. Spätestens dann, wenn wir den Eindruck haben, nur mehr aus Kopf und Denken zu bestehen, sollten wir etwas tun, um frei zu werden. Indem wir uns zum Beispiel dabei beobachten, wie wir funktionieren, erkennen wir, dass es ein erlerntes Programm in uns gibt, das wir unterbrechen und verändern können. Indem wir unerwünschte Gedanken wegschicken oder zu ihnen sagen “der Nächste bitte!”, kommen wir mit der der Chefin/dem Chef in uns in Kontakt, mit einem Bewusstsein, das größer ist als der Körper, größer als der Verstand. Wir verbinden uns mit uns selbst.

ICH.BIN.ES

ICH bin es. DU bist es. SIE sind es.

Wir gestalten unser Leben. Wir bestimmen, was wir erleben und was möglich wird. Wir bestimmen, was ist und was sein soll. WIR sind es.

Möglicherweise sind Ihnen diese Worte fremd, vielleicht fühlen sie sich aber auch vertraut an. So oder so. Für mich sind sie der Schlüssel zu einem glücklichen und erfüllten Leben. Warum? Weil wir es sind, die die Gedanken denken, die wir denken, und fühlen, was wir fühlen. Unsere Herzenswünsche können nur von uns entdeckt werden und wir bestimmen, was wir für möglich und für unmöglich halten.

In UNS ist die Instanz, die uns durch unser Leben führt. WIR haben die Freiheit, zu wählen, auch wenn es oft nicht so erscheinen mag. Das zu wissen und anzunehmen bildet das Fundament für unsere Reise zu uns selbst und somit zu einem frohen, freien und schöpferischen Leben.

Da ein auf „Überleben“ programmierter Verstand gewohnte Bahnen nicht von sich aus verlassen kann, brauchen wir den Kontakt zu einer Instanz, die dazu in der Lage ist. Das Bewusstsein des “ICH bin es” ist diese Instanz, sie ist das Original; einzigartig, kraftvoll, wirksam und höchst kreativ.

NEUES.DENKEN

Wir fühlen, was wir denken. Wir denken, was wir fühlen. Wir denken, dass wir sind, was wir denken. Wir denken, dass das, was wir denken, wahr ist, wirklich ist, richtig ist und die einzig mögliche Möglichkeit. Wir denken, denken, denken. Kompliziert? Verwirrend? Durchaus. Sobald wir uns nur auf das konzentrieren und verlassen, was wir denken können, erscheint uns das Leben kompliziert und zugleich “ganz normal“, weil wir es so gewohnt sind.

Gewohnheiten haben eine magische Wirkung. Diese zu unterbrechen, erfordert Mut und eine bewusste Aktion, die mitunter auch sehr anstrengend sein kann. Schnell und nachhaltig gelingt uns das, wenn wir unsere Aufmerksamkeit vom Kopf in die Herzebene verlagern und somit die Führungsebene wechseln. Bewusstes Atmen, Yoga und alle Methoden, die uns zur Ruhe kommen lassen und uns guttun, unterstützen uns dabei. Wählen wir eine oder mehrere Möglichkeiten und bleiben wir so an uns selbst dran, übernimmt nach und nach ein „HerzVerstand“ die Gestaltung unseres Lebens. Unerwünschte und konditionierte Gedanken verblassen, wenn sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommen. Raum für neue Gedanken wird frei und wir sind zunehmend in der Lage, bewusst zu bestimmen, was wir denken wollen und was nicht. Je “sinnloser” und sinnlicher wir einen Gedanken erfahren, umso wirksamer ist dieser.

EINE.NEUE.WELT

Mit „Welt“ bezeichne ich die Summe dessen, was einzelne Menschen als „Realität“ wahrnehmen. Als solche ist sie “hausgemacht” und nichts, was außerhalb unserer Wahrnehmung existiert. Sie ist ein Produkt unserer Gedanken und gibt wieder, was wir für “richtig und falsch”, “gut und böse” halten. Gestern, heute, morgen. „Die Welt“ ist gestaltbar, sie ist veränderbar. Gefällt uns etwas nicht oder leiden wir gar darunter, sollten wir uns bewusst machen, dass eine neue Welt aus uns entsteht. Indem wir uns vorstellen, wie wir leben wollen und wie eine Welt ganz nach unserem Geschmack sein sollte,  bringen wir neue Möglichkeiten ein und gestalten den Wandel mit.

Um einen tiefgreifenden Wandel zu vollziehen, braucht es Menschen, die mit der Freude verbunden sind und bereit, eine neue Welt entstehen zu lassen. Eine Welt, in der es nicht mehr ums Überleben geht, sondern darum, Bedingungen zu erschaffen, die Menschen ermöglichen, aus ihrem kreativen Potential zu schöpfen. Werte wie Liebe, Freiheit und Vertrauen machen schöpferische Kräfte sichtbar. Eine Welt, in der sich die Menschen neu (er)finden und den Mut haben, die alten Gedankengebäude aufzulösen.

“Oh!”, sagt vielleicht der eine oder der andere Verstand: „Schön und gut, aber wie soll das gehen? Was, wenn das nur romantische Wunschgedanken sind?“ Und die Antwort, die mir dazu einfällt, ist: „Da unsere Vorstellungen von “wirklich” und “real” auf Erfahrungen basieren, erscheint das (noch) Unsichtbare außerhalb des Möglichen und oft “verrückt”. Indem wir das akzeptieren, bestätigen wir laufend eine Welt, die auf leidvollen Erfahrungen und Gedanken aufbaut. Wie verrückt ist das denn!“

POTENTIAL.LEBEN

Dass in uns allen ein unermessliches Potential schlummert, ahnen wir in der einen oder anderen Weise. Ganz aus dieser tiefen Quelle heraus zu leben, weckt eine tiefe Sehnsucht in uns. Sich ihr vollkommen hinzugeben haben bis heute nur einige Wenige gewagt. Zu wenige Erfahrungen gibt es noch darüber, ob das auch im sogenannten „Alltag“ möglich ist. Dazu kann ich nur sagen: es funktioniert. Meine Erfahrungen bestätigen es mir täglich neu.

Lassen wir alle Gedanken und Vorstellungen ziehen, die uns daran hindern, WIR selbst zu sein, gestaltet sich unser Leben neu, leicht und ganz selbstverständlich – aus unserem Potential, aus der unendlich schöpferischen Quelle in uns. Unser Potential ist unser wahrer Kern, das einzigartige “ICH”. Wir erleben es als prickelnde Freude, berauschende Liebe, tiefen Frieden, köstliche Freiheit, dankbares Staunen, kribbelndes “Gebären”, ausgelassenes Feiern und vieles mehr. Geben wir uns uns selbst hin, sind wir im Fluss und im Einklang mit unseren Kreationen und wandeln uns laufend. Der Wandel und das schöpferische Sein geschehen nicht mehr über die gewohnte Form des planenden Denkens, sondern indem wir zulassen, was entstehen will. KünstlerInnen beschreiben diesen Vorgang mit “es malt aus mir” oder “es schreibt aus mir”. Alles, was so aus uns “geboren” wird, ist schöpferisch und ursprünglich. Zulassen kann Mut erfordern, weil wir damit die “alte Welt” und ihre Wertvorstellungen verlassen.

LEBEN.GESTALTEN

„Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.“ (J. W. von Goethe)
Wünsche, die aus dem Herzen – und nicht aus dem konditionierten Verstand – kommen, zeigen uns, wer wir sein können und wie wir leben wollen. Sie spiegeln unser Potential und sind Ausdruck eines freien Willens. Richten wir unser Leben nach unseren Herzenswünschen aus, führen sie uns punktgenau zu UNS. Sie sind die Wegweiser in unseren „Himmel auf Erden“. Erfolgreiches Wünschen (ich bitte darum, ich danke dafür und es geschieht) braucht die Wahl und das Vertrauen darauf, dass uns alles zusteht, weil WIR das Alles ja schon sind. Sind uns unsere Herzenswünsche nicht bewusst oder können wir sie nicht von den – nur gedachten – Wünschen unterscheiden, wünschen wir uns einfach, dass sie sich zeigen mögen.

Orientieren wir uns an Herzenswünschen, sind wir auf dem Weg zu uns selbst. Indem wir dieser Wahl den höchsten Wert geben, sind wir einverstanden damit, dass die Freude das Leben auf dieser Erde bestimmen darf und somit auch das Leben all derer, die sich von uns angezogen fühlen. Wir sind einverstanden damit, ganz wir selbst zu sein und entstehen zu lassen, was durch uns entstehen will. Eine neue Welt beginnt in uns selbst. Denn: Wie kann ich etwas weitergeben, das ich nicht habe? Wie kann ich Neues verbreiten, wenn ich mir selbst den Zugang verwehre? Wo finde ich selbst statt, wenn nicht mitten im Leben, mit beiden Beinen auf der Erde, die ich mit allen Wesen teile? Ist Frieden in mir, gebe ich Frieden weiter. Empfinde ich Freude, versprühe ich sie großzügig. Lebe ich die Liebe, die in mir und in allem ist, dehnt sie sich weit über mein unmittelbares Umfeld aus.